Login

Sie sind hier: Judo » News » 40 Jahre Kampfkunst und Erfolg

40 Jahre Kampfkunst und Erfolg

1. Budo Club Eschweiler feiert runden Geburtstag. Kampfsportvorführungen und Mitmachaktionen.

Eschweiler. Im Jahr 1971, als fernöstliche Kampfkunst in Deutschland einen weitestgehend geringen Stellenwert einnahm, gründete Bartholomäus Prick den 1. Budo Club Eschweiler, der zunächst ausschließlich ein Judoverein war.

Seitdem sind 40 Jahre vergangen, in denen sich die japanischen Kampfkünste Judo, Kendo und Aikido in dem Eschweiler Verein etablierten. Die Geschichte des Vereins, vor allem im letzten Jahrzehnt, ist eine Erfolgsgeschichte.

 

 

 


Fotos siehe Bildergalerie

Originale der Fotos zum Herunterladen hier: 40Jahre.4shared.com

 

Besuch bei Antenne AC zum Jubiläum als "Sportverein der Woche"

Die Judoabteilung feierte einen großen Zuwachs im Jugendbereich und sammelte Erfolgeauf Kreis-, Bezirks- und Landesebene im Wettkampfsport. Auch auf bundesoffenen und internationalen Veranstaltungen legten die Eschweiler Judoka in der Vergangenheit immer wieder die Konkurrenz auf die Matte.

Ebenso erlebte die Kendoabteilung des Budo Clubs in den letzten Jahren einen enormen Zuwachs und etablierte sich mit Wettkampferfolgen bis zur Landesebene und erreichte Qualifikationen für deutsche Meisterschaften.

Auch als Ausrichter diverser Turniere machte der Eschweiler Kampfsportverein eine gute Figur.

Am vergangenen Samstag feierte der 1. Budo Club Eschweiler mit allen Mitgliedern, Freunden und Verwandten, sowie befreundeten Vereinen aus der Region sein 40jähriges Jubiläum in der Sporthalle des Berufskollegs Eschweiler.

Nach der Begrüßung und einer verbalen Zeitreise durch die 4 Jahrzehnte der Vereinsgeschichte durch den 1. Vorsitzenden, Jörn Sinsilewski, ließ es sich auch Bürgermeister Rudi Bertram nicht nehmen einige Worte an den Verein und die anwesenden Gäste zu richten.

Der Wert eines solchen Vereins, wie dem Budo Club Eschweiler, werde oftmals nicht hoch genug eingeschätzt, so Bertram. Die ehrenamtliche Arbeit, die in Vereinen mit einer so großen und engagierten Jugendarbeit geleistet wird, tue der ganzen Stadt gut.

Im Anschluss an die Reden gaben die drei Abteilungen bei spektakulären Praxisdemonstrationen einen Einblick in ihre Sportart.

Zunächst präsentierten die Kendoka die tradtitionelle Fechtkunst der japanischen Samurai. Dabei hallten die Kampfschreie der Sportler wie bei den japanischen Elitesoldaten der vergangenen Jahrhunderte durch die Halle des Berufskollegs.

„Der harmonische Weg“ Aikido verzichtete auf jede Art von Geräuschen während der Demonstration der effektiven Selbstverteidigungsdisziplin.

Mit vielen Kindern und Jugendlichen, die einen Großteil des Eschweiler Judosports ausmachen, zeigten die Eschweiler Judoka, wie man den „sanften Weg“ erlernt und, dass der Weg im Wettkampfsport alles andere als sanft verläuft.

Als Höhepunkt präsentierten die Europa- und Weltmeisterschaftsteilnehmer Volker Degenhart und Jörn Sinsilewski Teile aus der Kime-No-Kata, einer vorgegeben traditionellen Übungs- und Demonstrationsform, die neben dem sportlichen Vergleich im Wettkampf einen großen Bereich der Sportart Judo ausmacht. Nach den Demonstrationen gab es außerdem die Möglichkeit für Gäste und Kampfsportler alle drei Kampfkünste hautnah zu erleben und selber auszuprobieren.

Zusätzlich gab es für die alle Kinder ein Spielemobil und tolle Gewinne am Glücksrad, bevor der Abend mit den Vereinsmitgliedern bei einem reichhaltigen Büffet und Getränken ausklang. Die Möglichkeit das Tanzbein zu schwingen wurde natürlich bei so einem Anlass ausgiebig bis zu später Stunde
genutzt.



Drucken druckenPDF als PDF speichern E-Mail weiterempfehlen